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Tipps Sauna

Die körperliche Reaktion bei der Sauna Anwendung

Tagelang nichts als grauer Himmel, durchdringende Nässe oder klirrende Kälte – was kann da angenehmer sein als ein paar Stunden in der Sauna?! Aber Vorsicht: Saunaanwendungen beanspruchen unseren Organismus in vielfältiger Weise.
Die in Deutschland verbreitetste Form der Sauna ist das finnische Bad: Schwitzen im hölzernen Raum bei Temperaturen von 80-100 Grad Celsius und geringer Luftfeuchte im Wechsel mit Abkühlung im Kaltwasser.

Die Umgebungsbedingungen in der Sauna führen dem menschlichen Körper Wärme zu und verschlechtern gleichzeitig die Abgabe der im Körper gebildeten Wärmemenge (Konvektion und Strahlung nicht möglich). Es wird zwar viel Schweiß produziert, der zu etwa 75% auf der Haut verdunsten kann, dennoch steigen Haut- und Körpertemperatur deutlich an. Die Hautgefäße werden weitgestellt und dadurch die Hautdurchblutung deutlich gesteigert. Um genügend Blut in den erweiterten Kreislauf zu pumpen, erhöht sich die Herzfrequenz auf bis zu 120/min, und dadurch nimmt das Herzminutenvolumen um ca. 75-100% zu.

Die gesteigerte Herztätigkeit und Schweißproduktion bewirken einen erhöhten Sauerstoffverbrauch des Herz-Kreislauf-Systems. Daher nehmen die Atemfrequenz und die Sauerstoffaufnahme zu. Starkes Schwitzen bei mehreren Saunagängen macht das Blut „dicker“. Und obwohl es schwieriger ist, dieses „dicke“ Blut durch den Kreislauf zu pumpen, nimmt der Blutdruck bei der Mehrheit der Saunabesucher ab.

Der Energiebedarf steigt lediglich um ca. 20-40%. Eine Gewichtsreduzierung durch Saunagänge ist also nicht auf verbrauchte Fette oder Kohlenhydrate, sondern im wesentlichen auf Wasserverlust zurückführen

Der Saunabesuch sollte möglichst lange im im Liegen erfolgen, da es durch die Weitstellung der Gefäße andernfalls zum Versacken erheblicher Blutmengen in herunter hängende Extremitäten kommen kann (mögliche Folgen: Blutdruckabfall, Kollaps!). Aufrechtes Sitzen wird lediglich kurz vor Verlassen der Sauna empfohlen; zu rascher Lagewechsel ist zu vermeiden. Die Erhöhung der Körpertemperatur verbessert die Dehnbarkeit der Bindegewebe und entspannt die Muskulatur.

Was passiert bei Aufgüssen?

Bei Aufgüssen erhöht sich die Luftfeuchtigkeit, was ein Verdunsten des Schweißes erschwert und den Körper noch weiter erwärmt. Der Organismus wird somit stärker belastet; bei längerem Aufenthalt droht Kreislaufversagen.

ACHTUNG: Dampfbadbesucher ist daher dringend eine Überprüfung des Herz-Kreislauf-Systems anzuraten.

Die Abkühlphase

Das große Temperaturgefälle in der Abkühlphase bedingt eine starke Wärmeabgabe des Körpers. Haut- und Körpertemperatur sinken also rasch wieder ab. Die Hautgefäße verengen sich, die Herzfrequenz und die Hautdurchblutung nehmen ab.
Verstärktes Abkühlen durch Untertauchen in kaltem Wasser führt zu einer starken Zunahme des arteriellen Blutdruckes auf Werte weit über 200 mmHg. Ursache hierfür ist das durch den Kältereiz ausgelöste Zusammenziehen der Hautgefäße und die dadurch bedingte Zunahme des Widerstandes in den Blutgefäßen.

ACHTUNG: Ältere Menschen, Herzkranken und Personen mit Bluthochdruck ist von dieser Mehrbelastung des Herzens dringend abzuraten!

Langfristige Effekte der Sauna

Regelmäßige Saunabesuche verbessern die Temperaturregulation des Körpers, steigern die Abwehrvorgänge gegen Infektion, wirken Kreislauflabilität entgegen, beheben Schlafstörungen und Muskelverspannungen, dienen als begleitende Behandlungsmaßnahme bei rheumatischen, chronischen Atemwegs- und Hauterkrankungen sowie der rascheren Wiederherstellung nach Frakturen und Operationen am Gelenk-Band-Apparat und steigern nicht zuletzt das allgemeine Wohlbefinden.

ACHTUNG: Bei akuten fieberhaften Erkrankungen, Hypertonie, Erkrankungen des Herzmuskels und ausgeprägten peripheren Durchblutungsstörungen ist von Saunaanwendungen abzuraten. Und generell sollte ein Saunabesuch nie mit vollem Magen erfolgen!